
Nexus · Lagebild
Sensoren, Effektoren und Industrie im Lagebild der Bundeswehr.
Nexus bindet Systeme der Industrie an MESE/UNIITY an, die offene Führungssystem-Architektur in Bundeswehrhand, und macht aus vielen Quellen ein Lagebild, das Operateure nutzen. Designhoheit und Kern bleiben beim Staat.
Unsere Rolle
Wo MKS im MESE/UNIITY-Ökosystem arbeitet.
MESE ist das Software-Baukastensystem der Bundeswehr für Führungs- und Lagebildsysteme: entstanden seit 2012 in Wilhelmshaven, von Soldaten für Soldaten, seit 2017 regelmäßig auf NATO-Übungen erprobt. Die Bundeswehr hält die Designhoheit und das einheitliche Datenmodell. Forschung, Dienststellen und Industrie liefern über die MESE-API in einen Pool kompatibler Module, aus dem Systeme für Land, See, Luft und Weltraum entstehen. Nexus setzt an drei Stellen dieser Kette an.
AImplementieren
Bei Dienststellen und Bedarfsträgern: MESE-Instanzen aufsetzen, härten, betreibbar machen und das Personal befähigen.
BAnbinden
Auf der Industrieseite: Sensoren, Effektoren und C2-Systeme über SEDAP-Express-Konnektoren an den Datenbus bringen, mit Steuerung und Rückmeldung.
CModule entwickeln
Im Pool: kompatible Module für Auswertung, Datenfusion und Lagebild, die jedem Nutzer des Ökosystems zugutekommen.
Designhoheit und Datenmodell bleiben bei der Bundeswehr. Nexus baut den Kern nicht um. Nexus macht ihn nutzbar.
Datenfusion
Von vielen Quellen zu einem Lagebild.
Aus getrennten Quellen ein gemeinsames Bild. Fünf Ebenen, so gebaut, dass jede prüfbar bleibt und in Bundeswehrhand betrieben werden kann.
Lagebild und Anwendungen
Ein Bild für Operateure und Führung: Land, See, Luft, Weltraum. Auf MEDAS-Oberflächen, ohne überlappende Fenster, auf jedem Monitor.
Auswertung und Assistenz
Viele Meldungen, wenige Entscheidungen: Muster und Abweichungen werden hervorgehoben, Prioritäten vorgeschlagen und jeder Vorschlag erklärt.
Fusion
Korrelation von Kontakten über Quellen und Zeit, Tracks, Identität, Qualität je Quelle. Nachvollziehbar, welcher Sensor was beigetragen hat.
Quellen und Konnektoren
Sensoren, Effektoren, Link-Netze und Industriesysteme über SEDAP-Express an den Datenbus. Steuerung und Rückmeldung inklusive.
Infrastruktur
Abgetrenntes Netz, Edge am Knoten, pCloudBw. Lauffähig auf handelsüblicher Hardware, als Container oder als Live-System.
Das System erkennt, verdichtet und schlägt vor. Entschieden wird vom Menschen.
Ökosystem
MESE, UNIITY, SEDAP-Express.
MESE steht für Military Expandable Software Environment: zwei Frameworks, MEDAS für die Oberfläche und SEDAP für die Middleware. UNIITY ist der Name des daraus entstehenden Standard-Führungssystems über alle Dimensionen. SEDAP-Express ist das leichtgewichtige, quelloffene Protokoll, mit dem Sensoren, Effektoren und Anwendungen schnell in das Ökosystem kommen. Nexus baut darauf auf.

UNIITY
Unified Networked Integration of Innovative Technology for C5AIISR. Das Standard-Führungssystem aus dem MESE-Baukasten.

SEDAP-Express
Leichtgewichtiges Integrationsprotokoll für Sensoren, Effektoren und Anwendungen. Quelloffen unter BSD-Lizenz.
Für die Industrie
Wirkmittel, die im nationalen Lagebild erscheinen.
Sensoren und Effektoren müssen an nationale Führung anschließbar sein, ohne ein firmeneigenes Zwischen-Führungssystem als Dauerzustand. Nexus bewertet die Reife, baut die Anbindung über SEDAP-Express und führt den Übergang zur direkten Anbindung an MESE/UNIITY.
Ein Wirkmittel, das steuerbar ist, zurückmeldet und beschaffungsfähig bleibt.
Nexus
Sensoren, Effektoren und Industrie im Lagebild der Bundeswehr.
Nexus bindet Systeme der Industrie an MESE/UNIITY an, die offene Führungssystem-Architektur in Bundeswehrhand, und macht aus vielen Quellen ein Lagebild, das Operateure nutzen. Designhoheit und Kern bleiben beim Staat.