30. September 2026 · Mission-K 2026

Mission-K 2026: Deutschlands führende Networking-Plattform für Space & Defence

Zur dritten Mission-K hat MKS Bundeswehr, Industrie, Start-ups und Forschung in ein nie ans Netz gegangenes Kernkraftwerk am Niederrhein geholt: rund 350 Teilnehmende, 15 Domes, drei Challenges des Weltraumkommandos.

Kalkar, 30. September 2026. Zwei Tage lang war das Wunderland Kalkar Treffpunkt der deutschen Space-&-Defence-Szene. Auf der dritten Mission-K, veranstaltet von MKS, ging es um eine Frage: Wie schützt Deutschland seine Infrastruktur im All?

  • Rund 350 Teilnehmende und mehr als 100 Unternehmen und Start-ups. Powered by ArianeGroup und Evonik, unterstützt vom Weltraumkommando der Bundeswehr.
  • Tag 1: Keynotes im ehemaligen Kontrollraum, 15 begehbare Domes in der Experience Colony. Tag 2: drei Challenges, sechs Teams, Solution Pitches im Kühlturm.
  • ZDF heute journal, tagesschau, WDR, SpaceWatch.Global und David Matei berichteten aus Kalkar.

„Was da oben rumfliegt, ist kritische Infrastruktur. Die gilt es zu schützen“, sagte Alexander Kleinschmidt, Mitgründer und Geschäftsführer von MKS, der tagesschau. Mission-K bringt dafür zusammen, wer sonst selten an einem Tisch sitzt: Streitkräfte, Ministerien, Raumfahrtindustrie, Start-ups und Forschung.

Kontrollraum, Domes, Kühlturm

Eröffnet wurde im historischen Kontrollraum des Kraftwerks. Der Ort gibt der Plattform ihren Namen: Das K in Mission-K steht für Kalkar. Am Nachmittag ging es in die Experience Colony: 15 begehbare Domes, in denen Unternehmen ihre Technologien zeigten, und ein persönlicher Flugplan für alle Teilnehmenden. Zum Abschluss des ersten Tages lief vor dem Reaktorgebäude ein Raketentriebwerk von DeltaOrbit, live.

Auch MKS selbst stand auf der Bühne: Leo Harling, Mitgründer von MKS, stellte das Unternehmen und seine Software für die Streitkräfte vor.

Drei Challenges des Weltraumkommandos

Am zweiten Tag arbeiteten im Hangar sechs Teams an drei Challenges, entwickelt mit dem Weltraumkommando der Bundeswehr:

  • Nicht-kinetische, aktive Abwehr zum Schutz deutscher Weltrauminfrastruktur, mit ArianeGroup
  • Passiver Schutz von Satelliten durch Hightech-Materialien, mit Evonik
  • Sichere Satellitenkommunikation für mobile Bodenstationen im Einsatzgebiet

Am Abend pitchten die Teams ihre Lösungen im Kühlturm, auf Deutschlands größter Pitch-Stage. Eröffnet wurden die Pitches von Generalmajor Michael Traut, Kommandeur des Weltraumkommandos der Bundeswehr.

Space Security raus aus der Fachblase

Das ZDF heute journal war vor Ort, sein Beitrag „Krieg im All: Wie rüstet die Bundeswehr im Weltraum auf?“ zeigt Stimmen aus Kalkar. Dazu berichteten tagesschau und WDR, SpaceWatch.Global begleitete beide Tage. Mit David Matei war zudem einer der reichweitenstärksten deutschen Content Creator für Sicherheitspolitik vor Ort, unter anderem mit einem Gespräch mit Generalmajor Traut. Danke an ArianeGroup, Evonik und alle Partner, Speaker und Challenge-Teams. Die nächste Mission-K findet am 5. und 6. Oktober 2027 statt.

„Dieser Dialog ist eminent wichtig. Deswegen bin ich über solche Foren, wie wir sie hier jetzt haben, sehr, sehr dankbar, weil wir dann auch Menschen, Unternehmen und Akteure, die nicht zwingend zur klassischen Raumfahrtindustrie gehören, einfach mal zusammenbringen und out of the box denken.“

Generalmajor Michael Traut, Kommandeur des Weltraumkommandos der Bundeswehr, im Mission-K-Podcast

Foto: Mission-K